Annie Darling - Der kleine Laden der einsamen Herzen

Leseprobe
Eine Buchhandlung nur mit Büchern mit einem Happy End - für mich ein Traum. Ich liebe Happy Ends genauso wie die Protagonistin Posy Morland.

Kurz zum Inhalt
Mitten auf der Beerdigung ihrer "Erzatzgroßmutter" Lavinia wird Posy eröffnet, dass sie von nun an Lavinia's Buchhandlung Bookends ("Buchstütze") zu führen, in dem sie seit Jahren arbeitet. Doch die Sache hat einen Haken: Der Laden läuft nicht gut - schon lange nicht mehr. Dazu kommt, dass sie 2 Jahre Zeit hat Gewinn zu erwirtschaften. Danach wird die Handlung an den unverschämten Enkel Lavinias gegeben; Sebastian Thorndyke. Wie soll Posy das nur schaffen? Sie war doch nie eine Führungspersönlichkeit... Doch dann kommt ihr die zündende Idee, die funktionieren muss: Eine Buchhandlung nur mit Romanen. Nur Happy Ends, sonst nichts.

Zitat
Es war sinnlos, Sebastian erklären zu wollen, dass es nichts Schöneres gab als dieses Knacken des Rückens, wenn man ein Buch zum ersten Mal aufschlug, vom pudrigen, fast erdigen Geruch eines alten Buches mal ganz abgesehen. Das tröstliche Gewicht eines Schmökers auf den Schenkeln zu spüren, oder zuzusehen, wie die Feuchtigkeit in der Badewanne die Seiten aufquellen ließen.

Meine Meinung
Oh, was wäre es nicht schön in eine Buchhandlung zu gehen und egal für welches Buch man sich entscheidet, man davon ausgehen kann, dass es ein wundervolles Ende hat? Ich würde sofort alles kaufen.
Es ist eine schöne Idee, die Annie Darling hier hatte. Dazu kommt die Hassliebe zwischen Posy und Sebastian. Leider streiten die beiden wirklich sehr viel, was mit der Zeit ein wenig an den nerven zerrt, wenn jeder Auftritt Sebastian's in einen Streit eskalieren muss... Irgendwann mausert sich die Handlung dann doch (ohne zu viel zu verraten). Besonders gegen Ende gefiel mir das Buch immer besser. Davor musste ich immer so viel mithoffen, dass alles gut geht, doch ich denke, dass das einfach nur realistisch ist, weil nicht alles immer sofort perfekt läuft.
Was mir außerdem gefallen hat, waren die vielen Zitate aus Büchern. Außerdem wurde einmal die 'Hummingbirg Bakery' in London genannt, in der Posy gerne einen Red Velvet Cupcake aß, was mich schmunzeln ließ, weil ich vor ein paar Jahren dort auch mal den selben Cupcake aß und 2 Backbücher von dort habe. :))
Ich kann mir das Buch gut als Sommerlektüre vorstellen und das ist aktuell genau passend.
Alleine für die schöne Idee mit der Buchhandlung muss ich einen Stern geben. Außerdem gefällt mir es, dass der Roman noch immer realitätsnah ist, weil nicht alles auf Anhieb klappt. Ein Manko ist, dass mir das Gezetere wirklich irgendwann auf den Geist ging... Also: 
☆ :)

Eckdaten
Genre: Roman
Seitenanzahl: 400 Seiten
Preis: 10,00 € (TB)
Verlag: Penguin Verlag

Klappentext
Manchmal ist Liebe das, was trotzdem passiert
Posy Morland hatte es immer schwer im Leben. Als sie einen kleinen heruntergekommenen Buchladen in Bloomsbury erbt, scheint sich ihr Glück endlich zu wenden. Sie plant, den Laden neu zu eröffnen und dort nur Liebesromane mit Happy Ends zu verkaufen. Denn traurige Geschichten gibt es im wahren Leben ja genug. Doch Sebastian, der Enkel der verstorbenen Besitzerin, hat andere Pläne für den Laden und legt Posy Steine in den Weg, wo er nur kann. Dummerweise ist Sebastian auch schrecklich attraktiv - und der unverschämteste Kerl in ganz London. Findet zumindest Posy. Und rächt sich auf ihre Weise: Sie schreibt selbst einen Roman namens Der Wüstling, der mein Herz stahl - mit Sebastian als Held zum Verlieben...

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